Führungskräfte in der Wirtschaft beginnen 2026 mit einem Vertrauensniveau, das unerwartet erscheinen mag. Führungskräfte sind weitgehend optimistisch in Bezug auf Wachstum, auch wenn sie sich auf kontinuierliche Veränderungen vorbereiten, die durch KI, sich verändernde Talenterwartungen und globale Komplexität angetrieben werden.
Wie sieht also die Zukunft der Arbeit im Jahr 2026 aus? G-P befragte 500 Führungskräfte in den USA, um die Führungsprognosen zu präsentieren, die die Geschäfts-, HR- und Technologiestrategie und -prioritäten im neuen Jahr leiten.
Die Ergebnisse deuten auf eine differenziertere Realität hin – eine, bei der Erfolg von der Fähigkeit eines Unternehmens abhängt, globales Denken mit anpassungsfähigeren Geschäfts- und globalen Beschäftigungsstrategien zu kombinieren.
Vertrauen auf der Grundlage von Disziplin
Während fast drei Viertel (72 %) der Führungskräfte zuversichtlich sind, dass die globalen wirtschaftlichen Bedingungen das Geschäftswachstum im Jahr 2026 unterstützen werden, geben sie die Disziplin der letzten Jahre nicht auf. Stattdessen sehen wir eine Verschiebung hin zu selektivem Wachstum.
Viele Unternehmen verwalten immer noch sorgfältig die Kosten, bewerten die Einstellungspläne neu und priorisieren die Effizienz. Das Ziel ist nicht mehr nur, zu wachsen, sondern strategisch zu wachsen, indem Flexibilität und hochwertige Beiträge gegenüber langfristigen Verpflichtungen bevorzugt werden.
Einstellung wird bewusster
Die Studie zeigt, dass das kommende Jahr eine Phase der Stabilisierung ist. Anstatt aggressive Expansion verfolgen Führungskräfte einen maßvollen Ansatz bei der Personalplanung, der Flexibilität, wirtschaftliche Vorsicht und klare Priorisierung widerspiegelt.
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Ein Drittel (32 %) der Führungskräfte plant, den Personalbestand zu erweitern oder in neue Rollen zu investieren.
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Nahezu die Hälfte (47 %) erwartet, den derzeitigen Personalbestand aufrechtzuerhalten, hauptsächlich durch die Rückbesetzung bestehender Positionen.
Der gemeinsame Faden ist eine bewusstere Einstellung, mit dem Schwerpunkt auf der Befüllung kritischer Lücken und der Ausrichtung von Talententscheidungen an sich entwickelnden Geschäftsanforderungen.
Neudefinition der Einstiegserfahrung
Es gab viele Diskussionen darüber, wie sich KI auf die Rollen in der Frühkarriere auswirken könnte. Führungskräfte betrachten jedoch die Auswirkungen von KI auf diese Rollen eher als Evolution als als Verdrängung. Mehr als zwei Drittel (68 %) der Führungskräfte glauben, dass die Einstiegsrollen wachsen oder stabil bleiben werden, während nur 2 % erwarten, dass sie aufgrund von KI schrumpfen werden.
Was sich ändert, ist die Art dieser Rollen:
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45 % der Führungskräfte erwarten mehr KI-unterstützte Einstiegspositionen.
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30 % geben an, dass Einstiegsrollen wesentlich mehr technische Kompetenz erfordern.
Anstatt Chancen zu eliminieren, beschleunigt KI die Lernkurve und ermöglicht es Einstiegstalenten, sich früher in ihrer Karriere auf übergeordnete Problemlösungen und Strategien zu konzentrieren.
KI-Durchbrüche mit Grenzen in Einklang bringen
Führungskräfte sind bewusster in Bezug auf KI. Sie wissen, dass es Menschen helfen kann, mehr zu erledigen und Informationen schneller zu finden, aber sie denken auch tief darüber nach, wie es ihre Arbeitsweise verändern wird.
Fast drei von vier (73 %) Führungskräften glauben, dass KI dazu beitragen wird, die Komplexität am Arbeitsplatz zu reduzieren und Barrieren zu beseitigen, aber die Hälfte (54 %) ist besorgt, dass es zu viele Arbeitsplätze zu schnell ersetzen wird. Dies unterstreicht eine entscheidende Herausforderung für 2026: Führungskräfte müssen Innovation mit Verantwortung in Einklang bringen. Die erfolgreichsten Organisationen werden diejenigen sein, die eine kollaborative Erfahrung zwischen Mensch und Technologie fördern und KI als Partner der Belegschaft statt als Ersatzstrategie positionieren.
Globale Beschäftigung als strategischer Vorteil
Da die Einstellung gezielter und kompetenzorientierter wird, blicken Unternehmen zunehmend über die lokalen Märkte hinaus.
Führungskräfte nennen den Zugang zu globalen Talenten als entscheidenden Wachstumshebel, wobei 21 % erwarten, dass sie die internationale Einstellung in 2026 erhöhen werden, insbesondere da 84 % der Führungskräfte es schwierig finden, qualifizierte Talente in ihren bestehenden Märkten einzustellen. Die globale Einstellung bringt jedoch ihre eigenen Komplexitäten mit sich, von Compliance und Gehaltsabrechnung bis hin zu verschiedenen Arbeitsgesetzen und -vorschriften.
Aus diesem Grund überdenken viele Unternehmen die Art und Weise, wie sie weltweit einstellen, und bevorzugen Modelle, die Geschwindigkeit, Flexibilität und Compliance bieten, ohne die Belastung durch die Gründung von Unternehmen in jedem Markt.
Vorbereiten auf das, was als nächstes kommt
Der Ausblick für 2026 ist klar: Bei der Zukunft der Arbeit geht es nicht darum, zwischen Wachstum und Vorsicht zu wählen, sondern darum, beides gleichzeitig zu navigieren.
Die richtige Technologie und globale Infrastruktur helfen Unternehmen dabei, überall auf der Welt schnell einzustellen, sich anzupassen und zu wachsen.











