Äquatorialguinea hat kürzlich seine Einwanderungsbestimmungen in 2018 geändert, was zu Verwirrung unter potenziellen Arbeitgebern im Land führen kann. Wenn Sie gerade in das Land expandieren, müssen Sie wissen, wie Sie ein Arbeitsvisum und eine Arbeitserlaubnis für alle ausländischen Mitarbeiter für Äquatorialguinea erhalten, und Sie müssen die verschiedenen Gesetze und Vorschriften des Landes verstehen.
Arten von Arbeitsvisum in Äquatorialguinea
Ausländische Staatsangehörige bestimmter Länder, wie beispielsweise der USA, können ohne Visum bis zu 90 Tage nach Äquatorialguinea reisen. Ihre Mitarbeiter werden jedoch höchstwahrscheinlich länger bleiben müssen, wofür ein Visum erforderlich ist. Das Land hat Geschäfts-, Touristen- und Arbeitsvisa mit ein- und mehrfacher Einreise, je nach den Bedürfnissen des Antragstellers. Es besteht auch die Möglichkeit, bei der Ankunft ein Visum zu beantragen, falls Ihre Mitarbeiter keine diplomatische Vertretung Äquatorialguineas in ihrem Heimatland haben.
Die meisten Ihrer Mitarbeiter benötigen außerdem eine Arbeitserlaubnis, die ein Jahr lang gültig ist und verlängert werden kann. Sie können ein Arbeitsvisum für die mehrfache Einreise wählen, wenn sie nur sechs Monate bis ein Jahr lang arbeiten müssen und nicht mehr als 90-tägige Aufenthalte gleichzeitig haben. Wer sich länger als 90 Tage in Äquatorialguinea aufhalten möchte, benötigt ebenfalls eine Aufenthaltserlaubnis.
Gemäß den neuen Einwanderungsbestimmungen Äquatorialguineas können Ihre Mitarbeiter eine von mehreren Arbeitserlaubnissen beantragen, darunter:
- BI: Diese erste Arbeitserlaubnis ist ein Jahr gültig und gilt für jeden Arbeitgeber.
- BR: Die BR-Arbeitserlaubnis ist die Verlängerung der BI-Genehmigung und ist zwei Jahre gültig.
- C: Wenn eine Person die BR-Genehmigung erneuert, erhält sie eine C-Arbeitserlaubnis, die drei Jahre gültig ist.
- A: Diese befristete Arbeitserlaubnis, gültig für sechs Monate mit Verlängerungsoption, ist für Zeitarbeits-Mitarbeiter.
- I: Die informelle Arbeitserlaubnis gilt für angestellte oder selbständige Arbeitnehmer im informellen Sektor, die keine Vertragsarbeiter sein dürfen. Es ist ein Jahr gültig und kann verlängert werden.
- PCP: Die PCP ist eine Arbeitserlaubnis für Selbstständige, die in Äquatorialguinea geschäftlich tätig sind. Es steht Vertragsarbeitern offen und ist bis zu drei Jahre gültig.
- PTA: Die PTA ist eine landwirtschaftliche Arbeitserlaubnis für Arbeitnehmer oder Selbstständige in der Branche. Es ist verlängerbar und drei Jahre gültig.
- PP: Ausländer, die bestimmte Bedingungen im Land erfüllen, können diese unbefristete Arbeitserlaubnis beantragen.
Voraussetzungen für die Erteilung eines Arbeitsvisum für Äquatorialguinea
Für jedes Visum in Äquatorialguinea gelten unterschiedliche Anforderungen. Abgesehen davon sind einige der üblichen Unterlagen, die Ihre Mitarbeiter benötigen, wie folgt:
- Visumantrag abgeschlossen
- Ein Passfoto
- Eine Kopie des Nachweises über die Gelbfieberimpfung
- Reisepass mit einer Gültigkeit von sechs Monaten über das Ende der Reise hinaus.
- Eine leere Visaseite im Reisepass
- Eine Kopie des Flugplans
- Ein Geschäftsbrief des Unternehmens (falls sie geschäftlich unterwegs sind)
Antragsverfahren
Alle Anträge auf ein Arbeitsvisum müssen ein formelles Schreiben an das Arbeitsministerium und Sozialversicherung enthalten. Ihre potenziellen Mitarbeiter müssen auch ihre Bewerbung und die oben aufgeführten erforderlichen Dokumente beifügen. Sobald das Ministerium den Antrag erhalten hat, wird es innerhalb von sieben Tagen mit Ja oder Nein antworten.
Die Beantragung einer Arbeitserlaubnis ist ein separates Verfahren, das Sie in der Regel als Arbeitgeber durchführen können. Sie müssen Unterlagen vorlegen, aus denen Ihre Geschäftstätigkeit hervorgeht und die die vom ausländischen Arbeitnehmer zu erbringenden Dienstleistungen genau beschreiben. Sie müssen auch nachweisen, dass der Mitarbeiter die spezifischen Qualifikationen der Position erfüllt.
Weitere wichtige Überlegungen
Wenn eine Bewerbung abgelehnt wird, können Bewerber beim Arbeitsministerium und der Sozialversicherung Berufung einlegen. Die Entscheidung des Ministeriums ist der letzte Teil des Verwaltungsbeschwerdeverfahrens. Eine Ablehnung in dieser Phase bedeutet also, dass Ihre Mitarbeiter nicht für Ihre Niederlassung in Äquatorialguinea arbeiten können.
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