Viele der südkoreanischen Gesetze zur Einhaltung arbeitsrechtlicher Vorschriften sind im Labor Standards Act definiert. Der regulatorische Rahmen des Landes kann oft verwirrend erscheinen, aber unsere jahrelange Erfahrung in der globalen Expansion und den lokalen Arbeitsgesetzen hat uns mit allem Fachwissen ausgestattet, das Sie benötigen, um Ihr Geschäft mit Zuversicht auszubauen. Hier sind einige wichtige Punkte, die Sie bei der Einstellung und Rekrutierung von Mitarbeitern in Südkorea beachten sollten.
Personalbeschaffung in Südkorea
Der wichtigste Teil des Rekrutierungsprozesses ist die Suche nach dem richtigen Talentpool. Eine gängige Strategie ist das Netzwerken. Familienmitglieder, Verwandte, Freunde und Alumni können alle potenzielle Mitarbeiter empfehlen. Denken Sie daran, dass Kandidaten nach Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung suchen. Heben Sie daher unbedingt das Wachstumspotenzial Ihres Unternehmens hervor.
Eine weitere großartige Strategie ist die Teilnahme an Rekrutierungsveranstaltungen auf dem Campus. Diese Veranstaltungen finden oft zweimal jährlich an den Top-Universitäten statt, darunter die Seoul National University, die Korea University und die Yonsei University.
Schließlich können Sie auch online über Websites wie jobkorea.co.kr rekrutieren. Diese Seiten sind die beste Option, wenn Sie nach Berufsanfängern suchen. Wenn Sie jemanden für eine leitende Position einstellen möchten, sollten Sie eher auf traditionelles Headhunting setzen oder in Fachzeitschriften schalten.
Antidiskriminierungsgesetze in Südkorea
Für die Personalbeschaffung und -einstellung in Südkorea ist ein umfassendes Verständnis der Arbeitsgesetze des Landes erforderlich.
Beispielsweise verbieten Gesetze Unternehmen, Bewerbern Fragen zu folgenden Themen zu stellen:
- Familienangehörige
- Nationale Herkunft
- Familienstand
- Eigentumsinhaberschaft
- Erscheinungsbild, einschließlich Größe und Gewicht (sofern nicht für die Stelle relevant)
- Religiöse Überzeugung
Diese Beschränkungen sollen Vetternwirtschaft und mögliche Voreingenommenheit hinsichtlich des familiären Hintergrunds eines Bewerbers bekämpfen. Früher hatten Kandidaten aus wohlhabenden und gut vernetzten Familien in der Regel einen Vorteil. Mitarbeiter, die aus Eliteuniversitätsfamilien stammten, hatten ebenfalls einen Vorteil gegenüber anderen Bewerbern.
Bei der Personalbeschaffung in Südkorea empfiehlt sich ein anonymisiertes Bewerbungsverfahren, um diskriminierende Praktiken zu vermeiden. Dadurch können Sie Bußgelder vermeiden, da Unternehmen bei unangemessenen Fragen während des Vorstellungsgesprächs mit Strafen von bis zu 5 Millionen KRW belegt werden können.
So stellen Sie Mitarbeiter in Südkorea ein
Jedes Arbeitsverhältnis beginnt mit einem Vertrag. Das Arbeitsnormengesetz legt bestimmte Spezifikationen für Arbeitsverträge fest, die alle Arbeitgeber einhalten müssen. Der Vertrag sollte alles abdecken, von der Stellenbeschreibung des Mitarbeiters über die Arbeitszeiten bis hin zu den Kündigungsbedingungen.
Arbeitsverträge sind in der Regel unbefristet. Allerdings werden befristete und Teilzeitverträge immer häufiger. Beachten Sie, dass befristete Verträge nicht länger als 2 Jahre dauern dürfen.
Auch im Arbeitsvertrag können Probezeiten festgelegt werden. Das Arbeitsnormengesetz enthält keine spezifischen Vorschriften für Probezeiten, außer dass diese angemessen sein müssen. Für Mitarbeiter, die im Rahmen einer Probezeit von 3 Monaten oder weniger eingestellt wurden, ist keine Kündigungsfrist erforderlich.
Südkoreanisches Arbeitsrecht
Südkoreas Einhaltung arbeitsrechtlicher Vorschriften endet nicht mit dem Arbeitsvertrag. Unternehmen müssen die Einhaltung aller arbeitsrechtlichen Bestimmungen während des gesamten Mitarbeiterlebenszyklus gewährleisten. Beispielsweise haben Arbeitnehmer Anspruch auf mindestens 1 bezahlten Urlaubstag pro Woche. Arbeitgeber legen üblicherweise den Sonntag als Urlaubstag fest, aber Arbeitnehmer arbeiten in der Regel auch am Samstag einen halben Tag.
In Südkorea beträgt die maximale Arbeitswoche derzeit 52 Stunden und setzt sich aus 40 regulären Arbeitsstunden pro Woche und bis zu 12 Überstunden zusammen. Überstunden müssen mit einem Satz von mindestens 50% über dem regulären Abfindungssatz des Mitarbeiters vergütet werden.
Onboarding in Südkorea
Sobald Sie den richtigen Bewerber für die Stelle gefunden haben, ist der nächste Schritt die Einarbeitung. Die südkoreanischen Gesetze zur Einhaltung arbeitsrechtlicher Vorschriften enthalten keine detaillierten Vorschriften für Einarbeitungsmitarbeiter, Sie können jedoch die folgenden Best Practices befolgen:
- Mehrere Mitarbeiter gleichzeitig einarbeiten.
- Alle Schulungen sollten in der ersten Arbeitswoche des Mitarbeiters stattfinden.
- Eine starke Arbeitsplatzkultur schaffen.
- Gehen Sie den Arbeitsvertrag durch.
- Stellen Sie den neuen Mitarbeiter wichtigen Teammitgliedern vor.
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