Die Personalbeschaffung in Indien erfordert sorgfältige Überlegungen. Zusätzlich zur Einhaltung der kulturellen Normen des Landes während des Rekrutierungsprozesses müssen Sie beim Aufbau Ihres neuen Teams auch alle indischen arbeitsrechtlichen Vorschriften einhalten.

Recruiting in Indien

Der Bewerberpool in Indien ist groß, aber Sie müssen trotzdem hart arbeiten, um Top-Talente für Ihr Unternehmen zu gewinnen. Bei der Personalbeschaffung in Indien kann die Nutzung der richtigen Rekrutierungskanäle den entscheidenden Unterschied ausmachen.

In den letzten Jahren haben sich Internet-Jobbörsen zur größten Quelle für die Einstellung von Mitarbeitern für in Indien ansässige Unternehmen entwickelt. Viele Unternehmen greifen zunehmend auch auf Mitarbeiterempfehlungsprogramme und soziale berufliche Netzwerke zurück. Allerdings könnten diese 2 -Methoden für Ihr Unternehmen schwierig anzuwenden sein, wenn Sie keine etablierte Präsenz in Indien haben. Aus diesem Grund kann die Zusammenarbeit mit einem globalen Arbeitgeber wie G-P, der über eine Tochtergesellschaft in Indien verfügt, während des Rekrutierungsprozesses hilfreich sein.

Das Verständnis der indischen Kultur ist unerlässlich, wenn Sie neue Teammitglieder rekrutieren. Es ist ebenso wichtig, die rechtlichen Verpflichtungen Ihres Unternehmens zu verstehen und die besten Rekrutierungskanäle für diesen Prozess auszuwählen.

Arbeitgeber dürfen rechtlich Hintergrundüberprüfungen von potenziellen Mitarbeitern durchführen, solange sie deren Zustimmung haben und die geltenden Datenschutzgesetze einhalten. Hintergrundüberprüfungen sollten auf das beschränkt sein, soweit sie mit den Anforderungen der Stelle in Zusammenhang stehen. Sie können Auskunft über das Führungszeugnis und den Gesundheitszustand eines Bewerbers anfordern. Allerdings gelten strenge Gesetze hinsichtlich der Verfahren zur Bearbeitung und Speicherung von medizinischen Unterlagen und Informationen über den physischen, psychischen und mentalen Gesundheitszustand von Bewerbern und Mitarbeitern.

Gesetze gegen Diskriminierung in Indien

Diskriminierung aufgrund von Religion, ethnischer Zugehörigkeit, sozialer Herkunft, Geschlecht oder Geburtsort ist laut indischer Verfassung verboten.

Indische Arbeitsgesetze

Das Arbeitsrecht in Indien ist besonders komplex. Eine der besten Maßnahmen ist die Erstellung eines schriftlichen Arbeitsvertrags, der die Abfindung, die Leistungen, die Kündigungsklauseln und die sonstigen Beschäftigungsbedingungen jedes Mitarbeiters regelt. Achten Sie darauf, dass im Arbeitsvertrag und im Angebotsschreiben alle Vergütungsbeträge in Rupien und nicht in einer anderen Währung angegeben sind.

Auch die Verhandlung von Abfindungspaketen gestaltet sich schwierig. In Indien gibt es viele steuerfreie Zulagen für Arbeitnehmer, daher versuchen viele Arbeitnehmer, ihr Nettogehalt und ihre Zulagen zu maximieren.

Einarbeitung in Indien

Sobald Sie mit der Einstellung von Mitarbeitern in Indien beginnen, müssen Sie Ihre neuen Teammitglieder einarbeiten und sie mit Ihrem Unternehmen vertraut machen. In Indien ist es üblich, neuen Mitarbeitern ein Mitarbeiterhandbuch oder Unternehmensrichtlinien zur Verfügung zu stellen.

Da die Verhandlungen kompliziert werden können, ist es wichtig, dass Sie den Arbeitsvertrag vor dem ersten Arbeitstag Ihres Mitarbeiters durchsehen. Sie sollten außerdem alle notwendigen Formulare oder Informationen besorgen, die Sie für die Gehaltsabrechnung benötigen.

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