Die Gründung einer Tochtergesellschaft ist eine komplizierte Aufgabe. Erhebliche Zeit und Ressourcen sind erforderlich, um ein Unternehmen in Indien zu gründen und aufrechtzuerhalten. Die Regeln und Vorschriften variieren je nach Bundesstaat und Region, was die Komplexität noch einmal erhöht. Anstatt allein mit der Verwirrung umzugehen, ist G-P hier, um zu helfen.
Wie man eine indische Tochtergesellschaft gründet
Unternehmen müssen mehrere Faktoren berücksichtigen, bevor sie eine Tochtergesellschaft in Indien gründen. Bestimmen Sie zunächst, in welchen Sektor oder welche Branche Sie einsteigen möchten. Indien hat für bestimmte Sektoren unterschiedliche Vorschriften für ausländische Direktinvestitionen (FDI). Prüfen Sie daher vor der Gründung einer Tochtergesellschaft, ob eine vorherige Genehmigung der Reserve Bank of India erforderlich ist.
Die Gründung eines Unternehmens in Indien ist ein langer und herausfordernder Prozess, der viel Zeit und Ressourcen kosten kann, bis die Einrichtung abgeschlossen ist. Die meisten Unternehmen wählen die Rechtsform ihrer Tochtergesellschaft (GmbH oder AG) je nachdem, wie aktiv sie im jeweiligen Land sein werden. Der Gründungsprozess umfasst diese Schritte:
- Reservieren Sie einen Firmennamen über den Registrar of Companies (ROC).
- Beantragen Sie online eine Direktorenidentifikationsnummer (DIN).
- Ein digitales Signaturzertifikat (DSC) online erwerben.
- Füllen Sie einen Gründungsantrag aus und reichen Sie ihn online ein.
- Erstellen Sie die Satzung und die Gesellschaftsverträge.
- Besorgen Sie sich nach ordnungsgemäßer Prüfung und Genehmigung durch die örtlichen Behörden den entsprechenden Gesellschaftsvertrag. Dauerhaft
- Bei der Registrierung werden die Kontonummer (PAN), die Steuerabzugs- und Einzugskontonummer (TAN) und die Unternehmensidentifikationsnummer (CIN) zugeteilt.
Die notarielle Beglaubigung und Apostille/Legalisierung von Dokumenten ist für internationale Abonnenten von Direktoren erforderlich. Sobald die indische Tochtergesellschaft gegründet wurde, müssen innerhalb von 182 Tagen nach der Gründung und vor Geschäftsaufnahme eine Erklärung über den Erhalt des Abonnementbetrags und eine Bestätigung des Firmensitzes eingereicht werden. Der erste Wirtschaftsprüfer des Unternehmens sollte ebenfalls ernannt werden.
Zusätzliche Registrierungen können erforderlich sein, wie die Mitarbeiterregistrierung bei der Employees State Insurance Corporation (ESIC) und der Employees' Provident Fund Organization (EPFO).
Indisches Nebengesetz
Die indischen Nebengesetze variieren je nach Standort erheblich. Jeder Bundesstaat in Indien funktioniert fast wie ein eigenes Land. Hinzu kommt, dass jede Region unterschiedliche kulturelle Gebräuche und Sprachen hat.
Die Regeln für Gesellschaftsverträge unterscheiden sich auch je nachdem, welche Art von Tochtergesellschaft Sie gründen möchten — öffentlich oder privat:
- Gesellschaft mit beschränkter Haftung: Diese sind ideal für kleine oder mittlere Unternehmen. Sie sind aufgrund der geringeren Meldepflichten am beliebtesten. Indien hat keine Kapitalanforderungen für private Unternehmen, aber die meisten gründen mit einem bestimmten Kapitalbetrag. Private Unternehmen müssen mindestens 2 -Mitglieder und 2 -Direktoren haben (maximal 15). Unternehmen müssen außerdem innerhalb von 6 Monaten nach Ende des Geschäftsjahres Jahresabschlüsse erstellen und sich einer gesetzlichen Prüfung unterziehen.
- Aktiengesellschaft: Eine Aktiengesellschaft muss die Vorschriften des Securities and Exchange Board of India (SEBI) befolgen. Gemäß den indischen Gesetzen für Tochtergesellschaften benötigen Sie ein Mindeststammkapital und mindestens 7 Gesellschafter. Öffentliche Unternehmen benötigen ebenfalls mindestens 3 Direktoren, aber nicht mehr als 15. Die Rechnungslegungs- und Prüfungsanforderungen sind für börsennotierte und private Tochtergesellschaften gleich.
Die Unternehmensinstandhaltung einer indischen Tochtergesellschaft ist ebenfalls mit einem erheblichen Zeit- und Ressourcenaufwand verbunden. Die erste Jahreshauptversammlung des Unternehmens muss innerhalb von 9 Monaten nach Abschluss des ersten Geschäftsjahres und nachfolgende Hauptversammlungen innerhalb von 6 Monaten nach Jahresende abgehalten werden. Darüber hinaus sollten vierteljährlich Vorstandssitzungen stattfinden; der maximale Abstand zwischen 2 Sitzungen sollte 120 Tage nicht überschreiten, und jeder Direktor ist verpflichtet, mindestens 1 Sitzungen pro Jahr zu besuchen. Außerdem müssen der Jahresabschluss und die Jahreserklärung innerhalb der festgelegten Fristen beim Handelsregister eingereicht werden.
Darüber hinaus müssen mehrere Ausschüsse und Richtlinien von einem externen Anbieter eingerichtet werden, der über genügend Fachwissen verfügt, um sicherzustellen, dass das Unternehmen alle geltenden Vorschriften einhält.
Vorteile der Gründung einer indischen Tochtergesellschaft
Die Gründung einer Tochtergesellschaft in Indien bietet zahlreiche Vorteile. Eine Tochtergesellschaft hat eine beschränkte Haftung gegenüber der Muttergesellschaft, und die Shareholder sind durch den Betrag begrenzt, den sie investieren. Diese Vereinbarung schützt die Muttergesellschaft vor Verlusten oder möglichen Rechtsstreitigkeiten. Die Gründung einer Tochtergesellschaft ermöglicht es Unternehmen, Arbeitsplatzregeln und Unternehmenskultur anzupassen, die sich von denen der Muttergesellschaft unterscheiden.
Weitere wichtige Überlegungen
Jedes Unternehmen, das eine Tochtergesellschaft gründet, steht jedoch vor besonderen Herausforderungen. Sowohl Zeit als auch Geld werden benötigt, um jeden Schritt des Gründungsprozesses von Anfang bis Ende abzuschließen. Darüber hinaus müssen Sie Mitarbeiter einstellen, die sich mit indischen Nebengesetzen und deren Einhaltung auskennen, oder einen Anwalt vor Ort beauftragen, um sicherzustellen, dass das Unternehmen die indischen Gesetze und Vorschriften einhält.
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